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Loxone Smart Home im Neubau: So planst du als Bauherr in Österreich richtig

vor 9 Stunden
11 Min. Lesezeit

Wer neu baut, entscheidet über Leitungen, Verteiler und Schalter früher, als es sich anfühlt. Was im Rohbau fehlt, lässt sich später nur mit Stemmarbeiten und Mehraufwand nachholen. Deshalb lohnt es sich, ein Smart Home im Neubau schon in der Planungsphase mitzudenken.

Dieser Ratgeber zeigt dir, wie ein Neubau mit Loxone aufgebaut ist, wann du was klären solltest und worauf du bei Kosten und Förderung achtest. Am Ende findest du eine Checkliste.

Er kommt von Luttinger Technologie, Loxone Platinum Partner mit Showroom und Firmensitz in Steinhaus bei Wels. Wir planen und realisieren Loxone Smart Homes im Neubau genauso wie in der Nachrüstung. Wo wir keine pauschale Zahl nennen können, sagen wir es dir offen.


Warum Smart Home schon in der Planungsphase beginnt

Im Neubau sind die Wände offen und die Wege frei. Leitungen lassen sich dorthin legen, wo sie später gebraucht werden, ohne Schlitze in fertigen Wänden. Bei der Nachrüstung ist das anders: Sie ist möglich, aber aufwendiger. Wenn du gar nicht neu baust, findest du bei uns einen eigenen Beitrag dazu: Smart nachrüsten und renovieren mit Loxone Air.


Was ein Smart Home im Alltag leisten soll

Starte nicht bei der Technik, sondern bei deinem Alltag. Auf unserer Website zählen wir diese Bereiche auf, die wir mit Loxone umsetzen:

  • Beleuchtung

  • Beschattung

  • Einzelraum-Temperaturregelung

  • Sicherheit

  • Zutritt

  • Multiroom Audio

Überleg dir, was davon für dein Haus wichtig ist und was nicht. Diese Wünsche bestimmen später, welche Leitungen und wie viel Platz im Verteiler nötig sind. Mehr Ideen findest du im Beitrag Top 5 Funktionen für ein modernes Einfamilienhaus.


Was ein Loxone Neubau ausmacht

Ein Loxone Smart Home besteht aus wenigen Bausteinen, die zusammenspielen. Wenn du sie kennst, verstehst du jedes Angebot besser.

Der Miniserver ist die Zentrale. Er ist laut Loxone das Herzstück der Hausautomation und steuert Sicherheit, Komfort und Energieeffizienz. Je nach Version bringt er bereits Basistechnologien mit, um Sensoren und Aktoren einzubinden. Es gibt ihn in mehreren Ausführungen, zum Beispiel als Miniserver Gen. 2 und als Miniserver Compact. Loxone beschreibt den Miniserver als lokal arbeitende Steuerung, die die Gebäudetechnik eigenständig vor Ort regelt. Mehr dazu auf der Seite Loxone Miniserver.

Die Extensions erweitern den Miniserver um zusätzliche Ein- und Ausgänge, Schnittstellen und Technologien. Welche du brauchst, hängt von der Größe deines Projekts ab. Beispiele aus unserem Shop sind die Relay Extension, die Dimmer Extension, die Tree Extension, die Air Base Extension und die KNX Extension. Alle findest du unter Loxone Extensions.

Loxone Tree ist die kabelgebundene Verbindung für Taster, Sensoren und Beleuchtung. Loxone Air ist die Funkvariante. Dazu gleich mehr.

Die Software zum Konfigurieren und Programmieren ist laut Loxone kostenlos und inklusive. Die Programmierung und Inbetriebnahme übernehmen wir als Loxone Platinum Partner.

Der Verteiler ist der Ort, an dem alles zusammenläuft: Stromkreise, Miniserver und Extensions. Luttinger baut Elektroverteiler selbst: Elektroverteiler für dein Smart Home.

Der Unterschied zur klassischen Installation: Statt vieler einzelner Schaltkreise gibt es eine zentrale Steuerung, die alle Funktionen verbindet. Was ein Taster tut, legst du in der Programmierung fest und kannst es später ändern, ohne neue Leitungen zu ziehen.


Smart Home Planung im Neubau: Was wann zu klären ist

Die Reihenfolge ist wichtiger als jedes einzelne Detail. Diese Schritte haben sich in der Planung bewährt:

  1. Vor der Elektroplanung: Wünsche und Funktionen festhalten. Klären, ob du Kabel, Funk oder eine Mischung willst.

  2. Elektroplanung und Ausschreibung: Den Loxone-Planer früh einbinden, bevor der Elektriker fertig kalkuliert. So stimmen Leitungen, Dosen und Verteiler von Anfang an.

  3. Rohbau und Rohinstallation: Leerrohre und Leitungen verlegen, den Standort des Verteilers festlegen.

  4. Verteilerbau und Verkabelung: Verteiler aufbauen, Leitungen anschließen.

  5. Inbetriebnahme und Programmierung: Funktionen einrichten und testen.

  6. Einzug und Feinschliff: Abläufe im Alltag prüfen und anpassen.

Die wichtigste Regel: Der Zeitpunkt zum Planen ist vor der Elektroplanung, spätestens bevor die ersten Leerrohre und Leitungen im Rohbau liegen. Wie lange die einzelnen Schritte dauern, hängt stark von deinem Bauablauf ab. Eine feste Wochenzahl nennen wir deshalb nicht.

Auch die Förderung (siehe unten) hat einen Termin im Ablauf: Der Antrag muss vor Baubeginn eingebracht werden. Plane die Beratung zum Smart Home also gleich zu Beginn, parallel zu Einreichung und Förderantrag.


Leerrohre und Leitungen: Das gehört in den Rohbau

Im Rohbau fällt die Entscheidung, die du später am schwersten korrigierst. Drei Bereiche solltest du immer im Blick haben.



Leerrohre für späteren Bedarf

Ein Leerrohr kostet im Rohbau wenig und spart später viel Aufwand. Überleg dir, wo du künftig etwas ergänzen könntest, zum Beispiel im Außenbereich, in der Garage, im Technikraum oder dort, wo ein Raum heute noch ohne klare Nutzung ist. Ein verbreiteter Rat aus der Praxis: Wenn das Budget nicht für alles reicht, plane zumindest Leerrohre, ausreichend große Unterputzdosen und Platz im Verteiler ein. Spätere Erweiterungen bleiben dann ohne großen Aufwand möglich.

Leitungen für Taster, Sensoren, Beschattung und Audio

Geh Raum für Raum durch deinen Plan. Frag dich in jedem Raum: Wo schalte ich das Licht? Wo sitzt die Beschattung? Wo brauche ich Netzwerk, Lautsprecher oder einen Sensor? Typische Fehler sind laut Praxisberichten fehlende Netzwerkleitungen für Access Points, Kameras oder Türstationen und ein zu klein dimensionierter Verteiler. Für Lautsprecher und Audio führen wir im Shop eigene Audio-Kabel. Konkrete Leitungsarten und Anzahl legen wir mit dir in der Planung fest. Sie hängen von Haus und Funktionsumfang ab.

Verteilerstandort und Platzbedarf

Ein Loxone Smart Home braucht im Verteiler Platz für Miniserver und Extensions zusätzlich zu den Stromkreisen. Leg den Standort früh fest und plane Reserve ein.

Loxone Tree oder Loxone Air: Kabel oder Funk im Neubau?

Loxone Tree ist die kabelgebundene Variante. Tree-Geräte werden mit dem Tree-Kabel verbunden, einem Kabel für alle Tree-Produkte. Laut Loxone reduziert Tree den Verkabelungs- und Installationsaufwand von Tastern, Sensoren und Beleuchtung auf ein Minimum: bis zu 80 % weniger Verkabelungsaufwand, Inbetriebnahme mit wenigen Klicks (bei einem Bewegungsmelder etwa 20 Sekunden), voll updatefähige Geräte, integrierte Diagnose und verschlüsselte Kommunikation zwischen sicherheitsrelevanten Tree-Produkten. Das sind Herstellerangaben von Loxone. Mehr dazu im Beitrag Tree Kabel: ein Kabel für alle Tree Produkte und auf der Seite Loxone Tree.

Loxone Air arbeitet per Funk. Das ist vor allem dort praktisch, wo später etwas dazukommt oder ein Kabel nicht mehr verlegt werden kann. Auch das Nachrüsten funktioniert damit.

Im Neubau mit offenen Wänden liegt der kabelgebundene Weg nahe, weil Leitungen ohnehin verlegt werden. Funk ist eine sinnvolle Ergänzung. Welche Mischung zu deinem Haus passt, entscheiden wir gemeinsam in der Planung. Ein Dogma gibt es dafür nicht.


Loxone oder KNX? Ein sachlicher Blick

Viele Bauherren fragen sich, ob sie Loxone oder KNX wählen sollen. Beides sind Systeme für die Gebäudeautomation, aber sie sind unterschiedlich aufgebaut. Was wir belegen können: Loxone ist ein System eines Herstellers, bei dem Miniserver, Extensions, Tree, Air und Software aufeinander abgestimmt sind. Und wenn KNX-Geräte schon im Haus sind oder gewünscht werden, gibt es von Loxone eine KNX Extension, mit der du sie einbinden kannst. Ein ausführlicher Vergleich folgt in einem eigenen Beitrag. Wenn du schwankst, bring deine Wünsche in den Showroom mit. Dort siehst du Loxone live und kannst Fragen stellen.


Was kostet ein Loxone Smart Home im Neubau?

Die ehrliche Antwort: Es gibt keinen Pauschalpreis, und eine belastbare Zahl für dein Haus gibt es erst mit einer Planung. Die Kosten setzen sich aus vier Teilen zusammen:


  1. Loxone-Komponenten: Miniserver, Extensions, Taster, Sensoren, Beleuchtung, Kabel

  2. Elektroinstallation: Leitungen, Dosen, Verlegung

  3. Verteilerbau

  4. Programmierung und Inbetriebnahme


Was die Kosten bestimmt, sind vor allem diese Punkte:

  • Größe des Hauses und Zahl der Räume

  • Funktionsumfang (zum Beispiel nur Licht und Beschattung oder auch Heizung, Sicherheit und Audio)

  • Zahl der Tree- und Air-Geräte und der benötigten Extensions

  • Aufwand im Verteiler

  • Eigenleistung, falls du sie einbringen möchtest


Loxone-Bausteine mit Preisen aus unserem Shop

Damit du ein Gefühl für die Komponenten bekommst, hier einzelne Bausteine mit den Preisen aus unserem Online-Shop (inklusive USt, Stand 20.10.2026, Preise können sich ändern). Das sind Bauteilpreise. Sie ergeben keine Gesamtkosten für ein Haus, weil Anzahl, Elektroinstallation, Verteiler und Programmierung dazukommen.

  • Miniserver Gen. 2 (Zentrale): 786,73 €

  • Miniserver Compact (Zentrale, kompakte Ausführung): ab 594,00 €

  • Tree Extension (Erweiterung für Tree-Geräte): 130,33 €

  • Air Base Extension (Erweiterung für Air-Funk): 130,33 €

  • Relay Extension (zusätzliche Relaisausgänge): 405,08 €

  • Dimmer Extension (zusätzliche Dimmerausgänge): 553,22 €

  • KNX Extension (Einbindung von KNX-Geräten): 688,66 €

  • Tree Kabel, 200 m (Verkabelung der Tree-Geräte): 442,80 €

  • Präsenzmelder Deckeneinbau Tree (Beispiel für ein Tree-Gerät): 129,98 €

Wie viele Bausteine dein Haus braucht, hängt von Räumen und Funktionen ab. Genau das klären wir in der Planung. Danach siehst du die Kosten getrennt nach Komponenten, Installation, Verteiler und Programmierung. So behältst du den Überblick.


Wie ein Angebot bei Luttinger entsteht

Bei uns läuft es in sechs Schritten von der Projektanfrage bis zum Abschlussgespräch (siehe unten). Das Angebot entsteht nach der Beratung, individuell für dein Haus.

Du willst wissen, was dein Projekt kosten könnte? Projekt anfragen und im Formular „Neubau“ auswählen.


Förderung für Smart Home im Neubau in Österreich

Vorweg die wichtigste Einordnung: Bei den Landesförderungen für den Hausbau wird das Haus gefördert, nicht das Smart Home als eigene Position. Ein eigenes Förderprogramm für Smart-Home-Technik im Neubau haben wir bei der Recherche für Oberösterreich nicht gefunden.

Wohnbauförderung ist Landessache und unterscheidet sich je Bundesland. Für Oberösterreich gilt laut Land Oberösterreich (Stand 20.10.2026):

  • Die Eigenheim Förderaktion 1,5 % fördert die Errichtung von Eigenheimen, Reihen- und Doppelhäusern mit höchstens zwei Wohnungen.

  • Die Förderung erfolgt über Zinsenzuschüsse zu einem Hypothekardarlehen der Oberösterreichischen Landesbank mit 35 Jahren Laufzeit. In den ersten 10 Jahren zahlst du 1,5 % Zinsen pro Jahr fix. Danach gilt ein variabler Zins.

  • Die Basishöhe des geförderten Darlehens beträgt 75.000 Euro. Es gibt Zuschläge, zum Beispiel 15.000 Euro je Kind im Haushalt und 5.000 Euro bei barrierefreier Errichtung.

  • Eine Antragstellung ist nur bis 31.12.2027 möglich.

  • Der Antrag muss vor Baubeginn eingebracht werden. Laut Land darf mit dem Bau erst nach Erteilung des vorzeitigen Baubeginns begonnen werden.

  • Voraussetzungen sind unter anderem Hauptwohnsitz im Haus und die Einhaltung von Einkommensgrenzen. Die Bewilligung erfolgt nach Maßgabe der vorhandenen Mittel.

Alle Details, aktuelle Beträge und Einkommensgrenzen findest du beim Land Oberösterreich. Bei Fragen hilft die Abteilung Wohnbauförderung unter +43 732 7720 14143.

Zusätzlich führt das Land Oberösterreich eine Förderung für den Einbau einer Alarmanlage in ein Eigenheim. Ob und unter welchen Bedingungen sie für dein Vorhaben passt, prüfst du bitte direkt beim Land.

Für Bauherren in anderen Bundesländern gelten andere Regeln. Unser älterer Beitrag Smart Home, Umwelt- und Wohnbauförderung in Österreich stammt aus 2022 und ist nicht mehr aktuell. Verlass dich auf die Seiten der Länder.



So läuft ein Loxone Neubau-Projekt mit Luttinger ab

Drei Wege zu deinem Projekt

Im Projektformular auf unserer Website wählst du, wie du dein Projekt umsetzen möchtest:

  1. Ausführung durch Luttinger: Wir übernehmen Planung, Installation und Programmierung.

  2. Eigenrealisierung: Du setzt selbst um, mit Produkten aus dem Shop und unserer Baubegleitung für Selbermacher.

  3. Planung durch Luttinger, Ausführung durch deinen Elektriker: Wir planen dein Loxone Smart Home, dein Elektriker baut es ein.

Von der Anfrage zum Einzug

Der Ablauf bei uns hat sechs Schritte, von der Projektanfrage bis zum Abschlussgespräch. Dazwischen liegen Kontaktaufnahme, ein individuelles Angebot und der Projektstart. Die Details findest du auf der Seite Leistungen im Überblick und im Beitrag Loxone Projektplanung in 6 Schritten.

Leistungen aus einer Hand

Beratung, Planung, Elektroinstallation, Programmierung, Fernwartung und Verteilerbau: Alles gibt es bei uns aus einer Hand. Wenn du Photovoltaik oder eine Wallbox planst, findest du dazu eigene Seiten: Photovoltaik und E-Mobilität.


Erstberatung und Showroom in Steinhaus bei Wels

Ein Smart Home versteht man am besten, wenn man es erlebt. In unserem Showroom in Steinhaus bei Wels zeigen wir dir Loxone live. Die Showroom-Tour dauert eine Stunde und ist kostenlos.

Luttinger Technologie

Viessmannstraße 2, 4641 Steinhaus bei Wels

Telefon +43 720 301 301


Checkliste: Loxone Smart Home im Neubau

Fragen vor der Elektroplanung, Leerrohre und Leitungen je Raum, Fragen an deinen Planer und die wichtigsten Termine im Bauablauf. Die Checkliste hilft dir, nichts zu vergessen, wenn du mit Architekt, Elektriker und Loxone-Planer sprichst.

1. Planungszeitpunkt: Was wann dran ist

  • Smart Home steht auf der Wunschliste, bevor die Elektroplanung beginnt

  • Loxone-Planer ist eingebunden, bevor der Elektriker fertig kalkuliert

  • Förderantrag ist vor Baubeginn eingebracht (Land Oberösterreich: Abteilung Wohnbauförderung, +43 732 7720 14143)

  • Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn liegt vor, wenn du fördern lässt

  • Leerrohre und Leitungen sind mit dem Planer abgestimmt, bevor sie im Rohbau verlegt werden

  • Standort und Größe des Verteilers sind festgelegt (Platz für Miniserver und Extensions inklusive)

  • Termin für Verteilerbau, Inbetriebnahme und Programmierung ist im Bauzeitplan vermerkt

  • Einzug: Zeit für Feinschliff und Einweisung eingeplant


2. Fragen an dich selbst, vor der Elektroplanung

  • Welche Funktionen möchte ich: Licht, Beschattung, Heizung je Raum, Sicherheit, Zutritt, Audio?

  • Welche Funktionen brauche ich sofort, welche vielleicht später?

  • Wo ist Kabel (Loxone Tree) sinnvoll, wo Funk (Loxone Air)?

  • Soll das System auch ohne Internetverbindung funktionieren? (Frag das deinen Planer.)

  • Planst du Photovoltaik, eine Wallbox oder Energiemanagement jetzt oder später?

  • Wer soll das System bedienen: nur du, die ganze Familie, Gäste?

  • Wie viel Eigenleistung möchtest du einbringen?

  • Budget: Welcher Rahmen ist realistisch, und was ist Muss, was Kann?


3. Leerrohre und Leitungen, Raum für Raum

Pro Raum prüfen (Wohnen, Küche, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Bad, WC, Flur, Technikraum, Keller, Garage, Terrasse und Garten):

  • Wo schalte ich das Licht, und wie viele Taster brauche ich?

  • Gibt es Beschattung (Raffstore, Rollladen), und wo sitzt die Zuleitung?

  • Brauche ich Netzwerkleitungen (WLAN-Access-Point, TV, Arbeitsplatz)?

  • Sollen Lautsprecher oder Audio eingeplant werden?

  • Gibt es Sensoren (Präsenz, Temperatur, Fenster- und Türkontakte)?

  • Ist ein Leerrohr als Reserve vorgesehen?

  • Sind Unterputzdosen groß genug für spätere Erweiterungen?

Außen und Haustechnik:

  • Leerrohr zu Garage, Carport, Gartenhaus und Außenbeleuchtung

  • Leitung für Türklingel und Türkommunikation

  • Leerrohre für Photovoltaik und Wallbox, auch wenn sie erst später kommen

  • Netzwerk und Strom zum Technikraum

  • Reserve im Verteiler


4. Fragen an deinen Planer und Elektriker

  • Wer plant das Smart Home, wer installiert, wer programmiert? Sind die Zuständigkeiten schriftlich geklärt?

  • Welche Leitungen und Dosen braucht das System, und wo stehen sie im Elektroplan?

  • Welche Loxone-Komponenten sind vorgesehen (Miniserver, Extensions, Tree- und Air-Geräte), und warum?

  • Wie groß ist der Verteiler, und wie viel Reserve ist eingeplant?

  • Was kostet jeder Baustein getrennt: Komponenten, Installation, Verteiler, Programmierung?

  • Was ist im Angebot nicht enthalten?

  • Wie läuft die Übergabe und die Einweisung?

  • Wie sieht es mit Fernwartung und späteren Änderungen aus?

5. Nach dem Einzug

  • Alle Funktionen gemeinsam getestet

  • Dokumentation und Zugangsdaten übergeben bekommen

  • Wünsche für Anpassungen notiert

  • Ansprechperson für Fragen bekannt


Häufige Fragen


Wann sollte ich beim Hausbau mit der Smart-Home-Planung beginnen?

Vor der Elektroplanung, spätestens bevor Leerrohre und Leitungen im Rohbau verlegt werden. Wer früh plant, legt Leitungen, Dosen und Verteiler gleich passend aus und vermeidet Nacharbeiten.

Was kostet ein Loxone Smart Home im Neubau?

Dafür gibt es keinen Pauschalpreis. Die Kosten setzen sich aus Loxone-Komponenten, Elektroinstallation, Verteilerbau sowie Programmierung und Inbetriebnahme zusammen und hängen von Hausgröße, Funktionsumfang und Eigenleistung ab. Einzelne Bausteine mit Shop-Preisen findest du im Ratgeber, zum Beispiel den Miniserver Gen. 2 für 786,73 €. Ein Angebot für dein Haus gibt es nach der Beratung.

Aus welchen Teilen besteht ein Loxone Smart Home?

Aus dem Miniserver als Zentrale, Extensions für zusätzliche Ein- und Ausgänge und Schnittstellen, Tree und Air für die Verbindung der Geräte, Tastern, Sensoren und Beleuchtung sowie der Loxone Software für die Konfiguration. Dazu kommt der Verteiler im Haus.

Was ist Loxone Tree und brauche ich es im Neubau?

Loxone Tree ist die kabelgebundene Verbindung für Loxone-Geräte. Laut Loxone spart sie bis zu 80 % Verkabelungsaufwand. Im Neubau liegt sie nahe, weil Leitungen ohnehin verlegt werden. Ob und in welchem Umfang du Tree brauchst, klären wir in der Planung.

Muss ich im Neubau alles verkabeln oder reicht Funk?

Beides ist möglich. Loxone Tree arbeitet per Kabel, Loxone Air per Funk. Im Neubau ist meist eine Mischung sinnvoll. Wir empfehlen nach deinem Haus und deinen Wünschen, nicht nach Schema.

Welche Leerrohre und Leitungen brauche ich für ein Smart Home?

Das hängt von Haus und Funktionen ab. Immer sinnvoll: Leerrohre für späteren Bedarf, ausreichend große Dosen, Netzwerkleitungen und ein Verteiler mit Reserve. Konkrete Angaben legen wir in der Planung mit dir fest.

Loxone oder KNX: Was ist besser für mein Haus?

Das hängt von deinen Wünschen ab. Loxone ist ein System aus einer Hand mit Miniserver, Extensions, Tree und Air. Wenn KNX-Geräte eingebunden werden sollen, gibt es die Loxone KNX Extension. Wir beraten dich im Showroom ohne Schema.

Gibt es in Österreich Förderungen für Smart Home im Neubau?

Wohnbauförderung ist Landessache. In Oberösterreich fördert die Eigenheim Förderaktion 1,5 % den Hausbau (Antrag vor Baubeginn, möglich bis 31.12.2027), nicht das Smart Home als eigene Position. Prüfe die aktuellen Bedingungen beim Land Oberösterreich.

Wann muss ich den Förderantrag stellen?

Vor Baubeginn. Mit dem Bau darf laut Land Oberösterreich erst nach Erteilung des vorzeitigen Baubeginns begonnen werden. Plane deshalb Förderung und Smart-Home-Beratung gleichzeitig, am besten schon vor der Einreichung.

Kann mein Elektriker das Smart Home einbauen oder muss das Luttinger machen?

Beides ist möglich. In unserem Projektformular wählst du zwischen Ausführung durch Luttinger, Eigenrealisierung und Planung durch Luttinger mit Ausführung durch deinen Elektriker.

Wie läuft eine Beratung bei Luttinger ab?

Du stellst eine Projektanfrage, wir nehmen Kontakt auf, erstellen ein individuelles Angebot, starten das Projekt und schließen es mit einem Abschlussgespräch ab. Insgesamt sind es sechs Schritte.

Wo kann ich mir ein Loxone Smart Home ansehen?

In unserem Showroom in Steinhaus bei Wels, Viessmannstraße 2. Die Showroom-Tour dauert eine Stunde, ist kostenlos und online buchbar.

Lohnt sich Smart Home im Neubau gegenüber der Nachrüstung?

Im Neubau sind die Wände offen und Leitungen lassen sich ohne Stemmarbeiten verlegen. Das macht die Planung einfacher. Eine Nachrüstung ist trotzdem möglich, zum Beispiel mit Loxone Air per Funk.


Dein nächster Schritt

Du musst nicht alles allein entscheiden. Erzähl uns von deinem Bauvorhaben, wir sagen dir ehrlich, was sinnvoll ist.

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